Staatlich geprüfte/r Betriebswirt/-in Schwerpunkte: Controlling, Personal oder Marketing

an der Fachschule für Betriebswirtschaft

Steckbrief

Die wirtschaftliche Entwicklung stellt in allen Bereichen der Unternehmungen immer höhere Anforderungen. Der Bedarf an qualifizierten Führungskräften des "Middle Management" wächst ständig. Besonders im kaufmännischen Bereich fehlt es jedoch häufig an geeigneten Fortbildungsmöglichkeiten für aufstrebende Mitarbeiter/-innen. Die Wirtschaft braucht bei ihrer raschen Entwicklung gut ausgebildete Fachkräfte.
Ziel der Ausbildung in der Fachschule ist es, aufbauend auf einer kaufmännischen Berufsausbildung und praktischer Berufserfahrung, kaufmännisches Grundwissen zu erweitern und ein spezielles Fachwissen zu vermitteln. Die Absolventinnen und Absolventen sollen die Befähigung erlangen, auf einer mittleren Ebene in Wirtschaft und Verwaltung funktionsbezogene und leitende Tätigkeiten selbstständig und verantwortlich wahrzunehmen.
Die Hans-Viessmann-Schule bietet die Ausbildung zum/zur staatlich geprüften Betriebswirt/in in einer 3-jährigen Teilzeitform an.


Eingangsvoraussetzung

Abschluss der Berufsschule, abgeschlossene Berufsausbildung und 1 Jahr Berufspraxis (Die berufliche Tätigkeit kann während der Fachschulausbildung abgeleistet werden.)
Ausbildungsziel: Staatlich geprüfte/r Betriebswirt/-in

Fachschule für Betriebswirtschaft
mit den Schwerpunkten Controlling, Marketing oder Personalwirtschaft


Start am 14. August 2017

 

 

Sie haben sich für die Hans-Viessmann-Schule entschieden und streben den Abschluss „Staatlich geprüfte/r Betriebswirt/in“ an – eine sehr gute Wahl!

 

Als staatlich geprüfte/r Betriebswirt/in kürzer studieren und Geld sparen: 

Warum machen Sie nicht gleich den „Bachelor“ mit? Durch die Kooperation der Hans-Viessmann-Schule mit einer privaten Hochschule ist das möglich!
Sie absolvieren das verkürzte Fernstudium Betriebswirtschaftslehre mit dem Abschluss „Bachelor of Arts (B.A.)“ parallel zu Ihrer Weiterbildung und erhalten so nach acht Semestern beide Abschlüsse oder Sie beginnen das Fernstudium nach Ihrer Weiterbildung!

Sie profitieren von umfangreichen Vorteilen:

  • Die private Hochschule erkennt Ihren Abschluss zum/zur „Staatlich geprüften Betriebswirt/in“ mit bis zu 90 ECTS an und ermöglicht Ihnen so den Einstieg in ein höheres Semester.
  • Die private Hochschule bietet Ihnen ein ausgereiftes didaktisches Konzept, das einmalig am Markt ist. Damit können Sie Lernmethoden, Lerntempo und
    Lernrhythmus individuell bestimmen.
  • Und wenn einmal die Zeit knapp wird? Kein Problem: Die private Hochschule gestaltet das Fernstudium so flexibel, dass Sie jederzeit wieder einsteigen können, ohne Ihre erreichten Credit-Points zu verlieren.

Interessiert?

Dann wenden Sie sich jederzeit an die Hans-Viessmann-Schule Frankenberg
Tel. 06451-230220

Wir freuen uns auf Sie!

"Die Fachschule für Betriebswirtschaft war in verschiedener Hinsicht vorteilhaft für mich:

  • Ich konnte sofort im Anschluss an die Berufsausbildung mein Wissen weiter ausbauen. Hier konnte quasi sofort auf dem vorhandenen Wissen aufgebaut werden.
  • Ich musste meine berufliche Tätigkeit im Personalwesen der Firma Viessmann nicht aufgeben. Die erlernte Theorie konnte durch praktische Erfahrungen ergänzt und umgekehrt das erworbene Wissen sofort in der Praxis umgesetzt werden.
  • Selbst in der Zeit meines Zivildienstes, welchen ich im letzten Jahr der Fachschule verrichtete, konnte ich die Möglichkeit zur Weiterbildung wahrnehmen.
  • Durch die Leistungen in Mathematik, Deutsch und Englisch wurde mir die Fachhochschulreife zuerkannt, so dass ich im Anschluss an die Fachschule mein Studium der Wirtschaftswissenschaften aufnehmen konnte. Ich habe somit den Besuch der einjährigen Fachoberschule in Vollzeitform sowie die Fachabiturprüfungen gespart.
  • In der Zeit der Fachschule haben sich feste, bis heute bestehende und darüber hinaus sehr gute Freundschaften entwickelt.

Insgesamt empfinde ich den Besuch der Fachschule im Nachhinein als große Bereicherung, sowohl was den Gewinn an Fachwissen angeht als auch hinsichtlich der entstandenen Freundschaften.
Ich kann den Besuch der Fachschule vor allem Personen empfehlen, die Spaß an Bildung haben und den Ehrgeiz besitzen, etwas mehr als andere zu lernen, um einen wichtigen Schritt für die eigene Karriere zu machen. Die Fachschule kann ein wesentlicher Fortschritt im Prozess des lebenslangen Lernens sein."

Abschlüsse:
Die Ausbildung an der Fachschule für Betriebswirtschaft endet mit einer Abschlussprüfung (schriftlich und mündlich) sowie der Erstellung und Präsentation einer Projektarbeit.
Der erfolgreiche Abschluss berechtigt zur Führung des Titels

Staatlich geprüfte Betriebswirtin
oder
Staatlich geprüfter Betriebswirt


Zusatzzertifikate und Zusatzangebote:
Studierende mit Hauptschulabschluss erhalten mit der Zulassung zum zweiten Ausbildungsabschnitt den mittleren Bildungsabschluss (Realschulabschluss) zuerkannt.
Studierenden, die bei Zulassung zum zweiten Ausbildungsabschnitt den mittleren Abschluss nachweisen, wird mit Bestehen der Abschlussprüfung die Fachhochschulreife zuerkannt, wenn sie in dem Fach Mathematik eine zusätzliche Prüfung ablegen und in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik mindestens ausreichende Leistungen erreichen.
Die Erlangung der Fachhochschulreife berechtigt zur Aufnahme eines Studiums an einer Fachhochschule.
Durch die Teilnahme an einem Zusatzunterricht und einer Zusatzprüfung kann die Ausbildereignung erlangt werden (gemäß der Ausbildereignungsverordnung für die gewerbliche Wirtschaft).
Es werden regelmäßig Exkursionen und Fachvorträge organisiert, um den Praxisbezug zu vertiefen. Veranstaltungen im Bereich Konfliktmanagement, Umgangsformen im Geschäftsleben etc. runden das Angebot ab.

Die Aufnahme ist bis spätestens drei Monate vor Beginn der Ausbildung zu beantragen. Diese Ausbildung beginnt jeweils nach den Sommerferien (Ferienordnung des Landes Hessen). Bei freien Plätzen können auch noch Bewerbungen bis zum Tag des Unterrichtsbeginns berücksichtigt werden.


Aufnahmebedingungen für die Fachschule für Betriebswirtschaft:

  1. die erfolgreiche Abschlussprüfung in einem Ausbildungsberuf des Berufsfeldes Wirtschaft und Verwaltung
  2. das Abschlusszeugnis der Berufsschule oder ein als gleichwertig anerkanntes Zeugnis
  3. eine einschlägige berufliche Tätigkeit von mindestens einem Jahr. Die Aufnahme in die von der HVS angebotene Teilzeitform ist jedoch auch unmittelbar nach Abschluss der Berufsausbildung möglich; die erforderliche einschlägige Tätigkeit kann während der Fachschulausbildung verrichtet werden.
  4. eine mindestens siebenjährige einschlägige berufliche Tätigkeit, sofern die Aufnahmevoraussetzungen gem. 1 bis 3 nicht erfüllt sind. Bewerber müssen dann ihre fachliche Qualifikation in einer Feststellungsprüfung nachweisen.

Die Weiterbildung zum/zur staatlich geprüften Betriebswirt/-in Schwerpunkt Controlling führen wir am Standort Frankenberg.

Der Lehrgang setzt Vorkenntnisse voraus.

Als Zulassungsvoraussetzung zu diesem Kurs benötigen Sie

  1. einen Abschluss in einem einschlägigen Ausbildungsberuf,
  2. eine mindestens einjährige Berufspraxis, die auch während des Fernlehrgangs erworben werden kann,
  3. einen Abschluss der Berufsschule oder
  4. mindestens fünf Jahre einschlägige Berufserfahrung und eine Feststellungsprüfung an der Hans-Viessmann-Schule.

Interessenten mit anderen Vorkenntnissen können nach Überprüfung und Zustimmung durch die Hans-Viessmann-Schule in den Fernlehrgang aufgenommen werden.

Der Schulbesuch ist kostenfrei; lediglich für Kopierkosten werden 50€ pro Studierende/r und Schuljahr erhoben. Im Laufe der Studienzeit werden einzelne Ausgaben für Exkursionen, Fachbücher oder freiwillige Zusatzveranstaltungen anfallen.

Abschlussprüfung – Projektarbeit
Im Rahmen der Abschlussprüfung muss eine Projektarbeit erstellt werden, in der die Lösung betrieblicher Probleme sowie die Verknüpfung von Theorie und Praxis im Mittelpunkt stehen. Im Folgenden werden exemplarisch drei Projektarbeiten vorgestellt, bei denen die gedanklichen Leistungen der Prüflinge und die Bedeutung der Arbeiten für die Betriebe deutlich werden.

  • Prozesskostenrechnung
    Bei dieser Arbeit wurde die Wettbewerbsfähigkeit eines Dienstleistungsunternehmens durch die Einführung eines neuen Kalkulationsverfahrens verbessert. Zur Lösung des Problems wurde das bisherige Kostenrechnungssystem in Verbindung mit den theoretischen Ansätzen der Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung dargestellt und auf Schwachstellen hin analysiert. Im Anschluss wurde die Prozesskostenrechnung am Beispiel eines Prozesses dargestellt und umgesetzt. Die gute Verknüpfung von Theorie und Praxis sowie die konsequente Umsetzung der theoretischen Ansätze zur Lösung des betrieblichen Problems zeichnen diese Arbeit aus.
  • Das Konzept der Kundenzufriedenheit
    Im Rahmen dieser Arbeit wurde ein Weg gesucht, in einem Handelsbetrieb eine regelmäßige Kontrolle und Verbesserung der Kundenzufriedenheit zu bewirken. Hierfür wurde als geeignetes Erhebungsinstrument ein Fragebogen ausgewählt und selbstständig erstellt. Die Auswertung des Fragebogens wurde detailliert betrieben, so dass Maßnahmen zur Verbesserung der Kundenzufriedenheit abgeleitet werden konnten. Durch die Umsetzung der hier erarbeiteten Maßnahmen und den regelmäßigen Einsatz des erarbeiteten Instrumentes ist der Betrieb einen großen Schritt weiter gekommen bei der Verbesserung der Kundenzufriedenheit.
  • Internes Berichtswesen
    Bei dieser Arbeit wurde das interne Berichtswesen eines Unternehmens kritisch betrachtet, woraufhin Verbesserungsvorschläge erarbeitet wurden. Die kritische Beurteilung eines bereits vorhandenen Instrumentes setzt voraus, dass der Prüfling dieses sehr genau darstellt, theoretische Abhandlungen zu diesem Thema zu Rate zieht sowie die Zusammenhänge durchschaut und erklärt. Durch diese Arbeit wurde der kritische Blick auf vorhandene Instrumente geschärft, was eine Voraussetzung für einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess im Betrieb darstellt.

Rahmenstundentafel

Die Ausbildung gliedert sich in zwei Ausbildungsabschnitte:
Im 1. Ausbildungsabschnitt werden, unter Einbeziehung und Wiederholung der Kenntnisse und Erfahrungen der vorangegangenen Berufsausbildung und Tätigkeiten, die Kenntnisse der Studierenden angeglichen sowie die Grundstrukturen für die Qualifikation des/r staatlich geprüften Betriebswirts/-in erarbeitet.
Im 2. Ausbildungsabschnitt erfolgt die Erweiterung und Vertiefung, vor allem hinsichtlich der Studienschwerpunkte.

 

Die neue Stundentafel wird voraussichtlich im Mai 2017 veröffentlicht.

Kontakt

Standort Frankenberg
Marburger Str. 23
35066 Frankenberg

Tel. (0 64 51) 230 220
Fax (0 64 51) 230 2222
Mail: frankenberg@viessmann-schule.de 

Standort Bad Wildungen
Stresemannstr. 12
34537 Bad Wildungen

Tel. (0 56 21) 26 39
Fax (0 56 21) 7 42 93
Mail: bad-wildungen@viessmann-schule.de