Berufsschule Werkzeugmechaniker

Lernortkooperation der Hans-Viessmann-Schule und der Firma HettichFertigung mit Spritzgieß- und Druckgusswerkzeugen im Unternehmen Hettich GmbH & Co in Frankenberg

Ziele:
Kennenlernen der:
•    Funktion von Spritz- und Druckgießwerkzeugen
•    Einsatzbedingungen von Spritz- und Druckgießwerkzeugen;  
•    Produktionsabläufe;
•    digitalen Werkbank im Werkzeugbau.


Ablauf
Wir, die Klasse 12 WM, besuchten am 16.05.2017 im Rahmen des Unterrichtsthemas “Aufbau und Einsatz von Spritzgieß- und Druckgießwerkzeugen“ das Unternehmen Hettich in Frankenberg.
Nach einer kurzen Begrüßung durch den Ausbildungsleiter Herrn Volker Bornscheuer teilten wir uns in zwei Gruppen auf, von denen eine den Werkzeugbau und die andere die Fertigung besichtigte. Im Werkzeugneubau führten uns die Auszubildenden und Mitschüler Leon Barth, Kevin Stremme und Max Tönges von Hettich zunächst in den Erodierraum, wo sie uns die Funktion der Senk-und Drahterodiermaschinen erklärten. Anschließend stellten sie uns die erste “digitale Werkbank “ vor. Hier werden alle Informationen zum Werkzeug (Zeichnungen, Arbeitspläne, Terminpläne usw.)  digital zur Verfügung gestellt.
Im Reparatur- und Instantsetzungsbereich wurden uns anhand zweier demontierten Spritzgieß- und Druckgießwerkzeuge und einem noch nicht weiterbearbeiteten Werkstück der Aufbau und die Funktion der Werkzeuge erklärt.
Die zweite Gruppe ging mit dem Ausbildungsleiter Herrn Bornscheuer in die Fertigung. Hier konnten wir diverse Spritzgieß- und Druckgießmaschinen im Betrieb sehen und die Besonderheiten des Aufbaus und der Konstruktion kennenlernen. Danach haben wir uns das Fördersystem und die Trocknung des Kunststoffes angesehen. Nach der Spritzgieß- und Druckgießfertigung schauten wir uns den komplexen Zusammenbau der einzelnen Spritz- und Druckgussartikel in den vollautomatischen Montagemaschinen an. Anschließend wurde uns noch das Prüfsystem für die Fertigprodukte in verschiedenen Klimazonen gezeigt. Dabei werden die klimatischen Verhältnisse und Einsatzbedingungen für die Endprodukte in einem speziellen Prüfraum nachgebildet.
Besonders beeindruckend war die hohe Genauigkeit der Teile, die Funktion und die Eigenschaften der Dämpfer sowie das Verhältnis der großen Werkzeuge zu den kleinen Spritzgussteilen.
Besonders bedanken möchten wir uns bei dem Ausbildungsleiter Herrn Volker Bornscheuer und den Auszubildenden Leon Barth, Kevin Stremme und Max Tönges für die fachlichen Informationen und die interessante Führung durch den Betrieb.

Lernortkooperation Hans-Viessmann-Schule/Firma ViessmannFolgeverbundwerkzeug –Smart factory - Einfahren eines Tiefziehwerkzeuges

Ziele:

 

  • Verstehen der Funktion des Folgeverbundwerkzeuges,

  • Schneidkraftbestimmung,

  • Funktion und Aufbau der smart factory nachvollziehen

  • Industrie 4.0- Komponenten in Werkzeugbau einordnen

  • Besichtigung der Pressenstraße,

  • Einsatzbedingungen von hydraulischen Pressen bestimmen.

 

Ablauf/Maßnahmen

Wir, die Werkzeugmechanikerklasse 12 WM der HVS, besuchten im Rahmen des Lernfeldunterrichts die Firma Viessmann in Allendorf. Hier wollten wir das im Fachunterricht analysierte Folgeverbundwerkzeug unter Einsatzbedingungen betrachten. Darüber hinaus stand die smart factory in der Ausbildung bei Viessmann auf dem Programm. In der Unterrichtsreihe “Digitalisierung und Industrie 4.0“ hatten wir bereits Chancen und Risiken sowie konkrete Umsetzungen in der Fertigung untersucht sowie zentrale Fachbegriffe an praktischen Beispielen besprochen. Zeitgleich waren Auszubildende der Fa. Viessmann aus unserer Klasse in das Projekt smart factory eingebunden.

 

Zur Vorbereitung des Besuchs bei der Firma Viessmann erstellten wir eine Checkliste mit Fragen zum Unternehmen und insbesondere zum Werkzeugbau.

Am folgenden Berufsschultag, 28.02.2017, fuhren wir zur Firma Viessmann. Nach der Begrüßung und einer kurzen Unternehmensvorstellung durch den Ausbilder Herrn Mario Seibel, klärten wir anhand einer technischen Zeichnung und am Werkzeug selbst die Funktion und den Aufbau des Folgeverbundwerkzeugen und berechneten die erforderlichen Schneidkräfte.

In zwei Gruppen ging es dann in den Werkzeugbau und zur Vorstellung des smart factory Projekts. Timo Ritter (Auszubildender) präsentierte uns den aktuellen Planungsstand zur smart factory in der Ausbildungswerkstatt. Anschließend besichtigten wir die Pressenstraße, um die verschiedenen Pressen, wie z. B. die Kniehebel-, Exzenter- und hydraulische Pressen im Einsatz zu betrachten. Herr Torsten Brück (Meister im Werkzeugbau) erläuterte uns die Funktionen der verschiedenen Pressen am Beispiel eines neuen zu fertigenden Tiefziehteils. Ein Schwerpunkt war hierbei, wichtige Voraussetzungen für den reibungslosen Betrieb zu erkennen und zu verstehen. Diese waren z. B. die Zweihandbedienung, der Personenschutz, die Zuführung des Schnittstreifens sowie die Stoßdämpfung und die Bedeutung der schwingungsdämpfenden Fundamente

 

Was hat uns besonders beeindruckt?

Beeindruckt hat uns das Ausmaß der Pressengrößen mit mehr als 10 MN Pressenkraft, sowie die Komplexität der Folgeverbundwerkzeuge. Für uns neu und interessant war auch die Präsentation zur smart factory, bei der wir bereits im Planungszustand die Funktion nachvollziehen konnten.

 

Besonders bedanken möchten wir uns bei Herrn Mario Seibel (Ausbilder) und Thorsten Brück (Meister im Werkzeugbau) für die Organisation und Durchführung. Darüber hinaus haben Sie uns alle Fragen ausführlich und verständlich beantwortet. Herzlichen Dank auch an die Klassenkameraden, Raphael Jerrentrup, Luca Dippel, Moshtaba Ahmadi für die Erläuterungen am Folgeverbundwerkzeug sowie Timo Ritter für die Präsentation zur smart factory.

Betreuende Lehrkraft: Herr Kurt Naumann

Berufsschule Industriemechaniker

Teamtraining-Wir ziehen alle an einem Strang

Unter dem Motto „Wir ziehen alle an einem Strang“ stand das Teamtraining der Klassen 10IM und 10MAF, das am 13.10. und am 10.11.2016 in Kooperation mit dem Fachdienst Sport des Landkreises Waldeck-Frankenberg in der Turnhalle der Hans-Viessmann-Schule stattfand. In der nebenstehenden Abbildung ist zu erkennen, dass dieses Motto im wahrsten Sinne des Wortes in die Tat umgesetzt wurde.

Das Ziel des Teamtrainings, sowie der konstruktiven Thematisierung im Unterricht, ist die Bildung einer Klassengemeinschaft, in der das gemeinsame Lernen intensiviert wird und eine Atmosphäre von gegenseitiger Wertschätzung und Vertrauen gelebt wird. In einem solchem Team unterstützen sich die Schülerinnen und Schüler gegenseitig bei der Erreichung des Ausbildungsziels. Gleichzeitig werden der Lehrkraft Freiräume zur Förderung der Potenziale der einzelnen Lernenden (Individualisierung) geschaffen.

Die Erfahrung zeigt, dass ein Teamtraining in Kombination mit weiteren teambildenden Maßnahmen (z. B. Klassenfahrten) für die Selbstständigkeit und das Verantwortungsbewusstsein zur Gestaltung des eigenen Lebensweges hilfreich ist.

Kooperatives Projekt Metallgrundstufen

Präsentation: Kooperatives Projekt Metallgrundstufen, Do. 30.06.2016 , HVS

“Schraubstock“ und "Vier gewinnt"

Anwesende: Grundstufenschüler, INTEA- Gruppen, Ausbilder

Projekt der Produktdesigner "Tischkicker"

Präsentation: Tischkicker,  Klasse 11TP (Produktdesigner),  Do. 30.06.2016 , HVS

Projektzeitraum: 6 Wochen

Outdoor-Teamtraining 10 IM

Outdoor-Teamtraining zu Beginn der Ausbildung stärkt die Klassengemeinschaft der Auszubildenden im Ausbildungsberuf Industriemechaniker!

 

Das erste Ausbildungsjahr im Ausbildungsberuf der Industriemechaniker startete in die Ausbildung an der Hans-Viessmann-Schule mit einem Outdoor-Teamtraining. Unter der Leitung des „stark-bewegt“-Teams sollten verschiedene gemeinschaftsfördernde Aufgaben von der Gruppe bewältigt werden. Das Training fand auf dem Sportplatz in Frankenberg (Eder) statt und hatte unter anderem zum Ziel, dass die Schülerinnen und Schüler die Bedeutung der Teamarbeit verstehen und die Wichtigkeit einer guten Kommunikation bzw. der Einhaltung von Absprachen im Team erfahren.

In einer der ersten Übungen ging es darum, dass alle Schülerinnen und Schüler zum selben Augenblick über ein am Boden liegendes Seil steigen, gemeinsam um ein Hindernis laufen und wieder zum Startpunkt zurück kehren sollten. Bei dieser Übung war es wichtig, dass sich die Gruppe im Vorhinein gut abspricht und jeder in der Gruppe seinen Beitrag zum Erfüllen der Aufgabe leistet. Ebenfalls spielte die Selbstreflexion eine große Rolle. Die Gruppe musste nach jedem Durchgang der Übung selber entscheiden ob das zuvor gestellte Ziel der Trainer erreicht wurde oder nicht.

In der letzten Aufgabe konnte bereits eine deutlich verbesserte Kommunikation unter den Schülerinnen und Schüler beobachtet werden. Es zeigte sich ein stärkerer Zusammenhalt und die Bereitschaft der Schülerinnen und Schüler sich für das Team einzusetzen nahm im Vergleich zum Vormittag deutlich zu.

Das Outdoor-Teamtraining hat zu Beginn der Ausbildung das Kennenlernen und die Gemeinschaft unter den Schülerinnen und Schüler gefördert. Sie haben erfahren, welche Bedeutung jeder einzelne in der Teamarbeit hat und welche Vorteile eine gute Kommunikation und Absprache mit sich bringen.

Berufsschule Werkzeugmechaniker

Lernortkooperation Hans-Viessmann-Schule / Firma Viessmann

“Aufbau, Funktion und Einsatz eines Folgeverbundwerkzeuges“

Ziele:                                 

  • Verstehen der Funktion des Folgeverbundwerkzeuges
  • Schneidkraftbestimmung
  • Besichtigung der Pressenstraße
  • Auswahl der geeigneten Presse
  • Einsatzbedingungen von hydraulischen Pressen bestimmen

 

Ablauf/Maßnahmen:

Wir, die Werkzeugmechanikerklasse 12WM der HVS, besuchten im Rahmen des Lernfeldunterrichts den Werkzeugbau der Firma Viessmann in Allendorf, um dort Erfahrungen über den Einsatz realer Stanzwerkzeuge zu sammeln. Dazu erstellten wir eine Checkliste mit Fragen zum Unternehmen und insbesondere zum Werkzeugbau.

Am folgenden Berufsschultag, fuhren wir gemeinsam zur Firma Viessmann. Dort klärten wir anhand einer technischen Zeichnung und am Werkzeug selbst die Funktion und den Aufbau. Zudem haben wir die erforderlichen Schneidkräfte berechnet. Anschließend gingen wir in der Pressenstraße, um die verschiedenen Pressen, wie z. B. die Kniehebel-, Exzenter- und hydraulische Pressen im Einsatz zu betrachten. Ein Schwerpunkt war hierbei, wichtige Voraussetzungen für den reibungslosen Betrieb zu erkennen und zu verstehen. Diese waren z.B. die Zweihandbedienung, der Personenschutz, die Zuführung des Schnittstreifens sowie die Stoßdämpfung und die Bedeutung der schwingungsdämpfenden Fundamente.

Ergebnisse:

Wir konnten den kompletten Werdegang eines Folgeverbundwerkzeuges vom Bau bis zum Einsatz in einer Presse beobachten.

 

Eigene Bewertung von Ablauf und Ergebnissen:

Zitat von Daniel Kahler: „Die Exkursion zur Firma Viessmann war für mich sehr informativ, da ich als Formenbauer noch nicht mit Folgeverbundwerkzeugen in meiner Ausbildung zu tun hatte.“

Zitat von Jan Richter: „Beindruckend war für mich besonders die Größe der Pressen und die große Zahl der verwendeten Stanzwerkzeuge.“

Besonders gut gefallen hat uns die sehr gute Organisation seitens der Firma Viessmann durch Herrn Mario Seibel (Ausbilder), Herrn Thorsten Brück (Verantwortlicher Meister im Werkzeugbau) sowie Herrn Fabian Inacker und Herrn Roman Dragin (Auszubildende).