Juniorprojekte - Doku einer Erfolgsgeschichte

Juniorprojekt in Frankenberg 2016/17

Juniorunternehmen "RedensArt"„Wir geben Gedanken und Worten ein Zuhause!“

Das Juniorunternehmen RedensArt der Klasse 11V6BA, Unterstufe der Kaufmännischen Assistentinnen und Assistenten für das Fremdsprachensekretariat, stellt aus Rest-
und Altholz dekorative Artikel für Jung und Alt her, die mit ökologischen Kreidefarben bearbeitet werden.

Wir möchten mit unserer Geschäftsidee Lebensweisheiten, Worten und Gedanken ein Zuhause geben, damit Erinnerungen wecken und Lebenseinstellungen Ausdruck verleihen. Unsere Wirtschaftspaten:

  • die Schreinerei Heinrich Noll aus Bad Wildungen-Armsfeld
  • die Holzfachschule in Bad Wildungen
  • die Blockmann Upcycling Manufaktur in Stadtallendorf, das Bastelstübchen
  • Heidi Reuter in Halsdorf
  • Viessmann in Allendorf (Eder)

unterstützen und beraten uns dabei.

Schulpaten sind im 14. Juniorunternehmen der Hans-Viessmann-Schule am Standort in Bad Wildungen Janet Francis und Katja Möller-Wickert.

Pressebericht

RedensArt ist Hessens bestes Schülerunternehmen

Das Schülerunternehmen „RedensArt“ von unserem Standort in Bad Wildungen gewinnt am 17.05.2016 den hessischen Landeswettbewerb der IW Junior gGmbH in der IHK Frankfurt. Die neun Schülerinnen und Schüler des Fremdsprachensekretariats lassen mit ihrer Geschäftsidee, der Produktion von handbemalten Schildern aus Alt- und Restholz und einer Erinnerungsbox für Demenzpatienten, die landesweite Konkurrenz hinter sich. Das Team überzeugte nicht nur mit einer starken Geschäftsidee, sondern auch mit ihrem professionellen Auftritt vor der fünfköpfigen Fachjury. Die Jury zeigte sich besonders beeindruckt von der emotionalen Präsentation und davon, dass gleich zwei tragfähige Produkte im Rahmen einer Geschäftsidee entstanden sind und in nicht mal einem Jahr zur Marktreife geführt wurden. Ein stimmiges Marketingkonzept und überzeugende Unternehmerpersönlichkeiten rundeten den starken Auftritt des Bad Wildunger Teams ab. Finanz- und Verwaltungschefin Julia Durstewitz berichtet stolz, dass es ihnen gelungen sei nicht nur 130 Produkte erfolgreich abzusetzen, sondern dabei auch der Aktienkurs verdoppelt werden konnte. Ein Anteilsschein, der zu Beginn des Geschäftsjahres (Oktober 2015) von den Schülern ausgegeben wurde stieg von Oktober bis Mai von 10,00€ auf 20,01€.

Wer mehr über die Arbeit von „RedensArt“ erfahren möchte kann das Juniorunternehmen über deren Facebookseite verfolgen www.facebook.com/RedensArt10/. Wer Interesse an einem der heißbegehrten und hochwertigen Produkte hat, sollte sich beeilen. Denn das Geschäftsjahr und das Projekt enden für die Schüler Mitte Juni. Danach treten sie beim Bundesfinale vom 22.06.-24.06.2016 in Berlin an und kämpfen um den Einzug ins Europafinale in der Schweiz. Wir wünschen dafür Erfolg und drücken die Daumen.

Das Team korkline der Hans-Viessmann-Schule in Frankenberg präsentierte sich ebenfalls vorbildlich, konnte aber leider keine Platzierung unter den ersten drei Plätzen erzielen. Die Schülerinnen und Schüler der FOS Wirtschaft und Verwaltung produzieren Pinnwände und Pinnwanduhren aus alten Weinkorken. Der Landeswettbewerb war trotzdem eine tolle Erfahrung und das Junior-Jahr ein erster Schritt in die Wirtschaft.

Juniorunternehmen KorklineÜber uns

Unternehmen Korkline, bestehend aus 26 Schülerinnen und Schülern der Fachoberschule Wirtschaft & Verwaltung  der Hans-Viessmann-Schule. Unser Ziel ist es, aus gebrauchten Korken neue Produkte herzustellen. Dabei unterstützen uns unsere beiden Mentorinnen, Karina und Janine Emde, sowie unsere Wirtschaftspaten das Hotel Sonne, die Firma Viessmann, Burgwald Media und die Schreinerei Tögel.
So riefen wir die Leute dazu auf, für unser Unternehmen alte, gebrauchte Korken zu spenden. Durch diese Art der Unterstützung konnten wir damit beginnen, unsere Ideen zu verwirklichen.
Wir spezialisieren uns auf alltagsgebräuchliche Gegenstände, welche aber gleichzeitig auch nachhaltig sind, da wir die gebrauchten Korken zur Produktion verwenden.
So möchten wir darauf aufmerksam machen, dass Müll nicht gleich Müll ist, sondern man aus vielen unscheinbaren Gegenständen, in unserem Fall Korken, noch etwas Nützliches herstellen kann.

Woodion

Wir sind 20 engagierte und motivierte Jugendliche einer 12. Klasse Fachoberschule Wirtschaft und Verwaltung der Hans-Viessmann-Schule aus Frankenberg (Eder), welche in Verbindung der themen- und aufgabenbezogenen Schulfächern: Produktion, Rechnungswesen, Volkswirtschaftslehre, Marketing und Unternehmensgründung im Bereich "Wirtschaft und Verwaltung" am Projekt "JUNIOR" des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (gGmbH) teilnehmen.http://viessmann.npdev.de/

 

Unser JUNIOR-Unternehmen wurde im September ins Leben gerufen und mit dem Ziel gegründet, stilvolle, praktische sowie exklusive Produkte aus dem nachhaltigen sowie ökologischen Rohstoff Holz zu entwickeln und zu produzieren, ohne damit die Umwelt zu belasten.

Zu unseren Produkten gehören: Büro-Gadgets, Accessoires, Fashion- & Lifestyle-Produkte, die alle durch ihren praktischen Mehrwert und ihre Einzigartigkeit überzeugen.

Ergebnis: Landessieger in Hessen und 2. Platz beim Bundeswettbewerb

Flappytoys

Wir, die 15 Schülerinnen und Schüler der kaufmännischen Assistenten für das Fremdsprachensekretariat (2-jährige höhere Berufsfachschule) haben nach den Sommerferien das Junior-unternehmen „Flappy Toys“ gegründet.
Die Geschäftsidee spricht die Kinderwelt an. Mit Hilfe unserer Wirtschaftspaten (Stadtmarketing und Stadt Bad Wildungen, Viessmann-Werke, Bastelstübchen Reuter, Buchhandlung Schreiber) stellen wir als Hauptprodukt ein Kinderbuch her. Das Buch „Ben und Flappy“ soll Kinder aus dem Ausland die deutsche Sprache und deutschen Kindern die englische, französische und spanische Sprache näher bringen. Außerdem werden noch Nebenprodukte wie Puzzles, Kirschkernkissen, Federmäppchen und Memory mit den Motiven von Ben und Flappy hergestellt und vertrieben.
Ursprünglich hatten wir für unseren Firmennamen eine andere Idee. Der Name „FLAP“ war in Planung und bedeutete „Foreign Language Advancement Program“. Doch am Ende sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass uns dieser Name zu grob klingt. Deshalb fiel uns der Name „Flappy-Toys“ ein. Diese Geschäftsidee bedeutet für uns eine große Herausforderung, denn vor allem das Zeichnen der Kinderbuchbilder ist sehr aufwändig und verlangt künstlerische Begabung und Geschick.
Bis zum hessischen Junior-Landeswettbewerb im Mai in Wiesbaden ist es noch ein weiter Weg. Nach der Gründungsphase haben wir bereits genügend Interessenten für unsere 90 Anteilsscheine gefunden und konnten mittlerweile 81 davon verkaufen, um über ausreichend Startkapital zu verfügen. Die einzelnen Abteilungen (Vorstand, Verwaltung, Produktion, Marketing, Finanzen und die Stabsstelle International Affairs) müssen gute Zusammenarbeit beweisen. Viele außerschulische Tätigkeiten wurden durchgeführt und einige weitere sind bereits in Planung. Zum Beispiel waren wir in einem Kindergarten und haben dort die Geschichte vorgelesen. Den Kindern gefielen Ben und Flappy sehr und sie wollten sofort ein Buch haben. Außerdem haben wir mit einem eigenen Stand auf dem Weihnachtsmarkt in Bad Wildungen unsere Produkte sehr erfolgreich angeboten. Ergänzend haben wir dem Bad Wildunger Bürgermeister eine Aktie verkauft und ihn als Wirtschaftspaten gewonnen.
Ein erstes Highlight war unsere Präsentation im Dezember beim Unternehmerverband Nordhessen in Kassel. Dieser hatte uns im Rahmen einer Lehrerinformationsveranstaltung zu „Nachhaltigen Schülerfirmen“ eingeladen. RTL-regional, die Kasseler Zeitung und die IHK-Zeitung veranstalteten mit uns eine Pressekonferenz und wir konnten unser Unternehmen „Flappy-Toys“ präsentieren. So erschienen wir sogar für ca. 1 Minute im Fernsehen.
Einen besonderen Besuch hatten wir ebenfalls im Dezember von der Universität Kassel. Der Professor für Wirtschaftsdidaktik Jens Klusmeyer hospitierte im Rahmen eines Seminars mit 12 seiner Studentinnen und Studenten bei uns und war begeistert von unserer Arbeit und unserem Engagement. Außerdem durften wir Flappy-Toys einer Gruppe Lehramtsanwärtern des Studienseminars für berufliche Schulen in Kassel vorstellen und präsentieren uns regelmäßig bei den Fortbildungsveranstaltungen im Rahmen der „Beratungsstelle für Nachhaltige Schülerfirmen“, die bei uns in Bad Wildungen ca. alle 2 Monate stattfinden.
Zur Zeit arbeiten wir an der Bewerbung für den Junior-Landeswettbewerb, der im Mai in Wiesbaden stattfindet. Es gilt, einen ansprechenden und informativen Geschäftsbericht zu erstellen, der mit der Bewerbung im März 2015 bei der Junior gGmbH in Köln eingereicht werden muss. Wir hoffen, dass wir uns für diesen Wettbewerb qualifizieren und somit unter die 10 besten hessischen Juniorunternehmen kommen.
Ende Januar fand unsere erste Hauptversammlung statt, in der wir unsere Aktionäre über den Entwicklungsstand unseres Unternehmens informierten. Außerdem bereiten wir für Mitte März einen großen Projekttag zur Integration von Flüchtlingen vor, den wir im Rahmen unserer Verantwortung als nachhaltig denkende und handelnde Unternehmer (Social Entrepreneurship) gemeinsam mit der Stadt Bad Wildungen durchführen.
Ein weiteres wichtiges Ziel ist das Fertigstellen unseres Kinderbuches bis Ende März. Sehr gespannt sind wir auf die Kooperation mit der Jusitizvollzugsanstalt in Kassel, über die wir unser Buch binden lassen wollen.
Ganz weit am Horizont steht noch unser Ziel, unter die besten drei Juniorunternehmen in Hessen zu kommen und es damit beim Landeswettbewerb in Wiesbaden auf´s sogenannte „Treppchen“ zu schaffen.

Ergebnis: Platz 2 und damit Doppelsieg der Hans-Viessmann-Schule in Hessen.

APPccessoires

22 Schülerinnen und Schüler der kaufmännischen Assistenten für das Fremdsprachensekretariat (2-jährige höhere Berufsfachschule) haben nach den Sommerferien das Juniorunternehmen „APPccessoires“ gegründet.

 

Die aktuelle Geschäftsidee beschäftigt sich mit Accessoires für die Automobilbranche. In Kooperation mit dem neuen Wirtschaftspaten Hyundai werden Schlüsselanhänger und Duftbäume nachhaltig gefertigt und vertrieben. Ein Marketingschwerpunkt soll dabei die Fußballweltmeisterschaft im Sommer 2014 in Brasilien sein, für die Hyundai der offizielle Werbepartner ist. Außerdem wird eine APP programmiert, die Autofahrern das Leben erleichtern soll. So merkt sich die APP den aktuellen Standort bzw. Parkplatz eines Autos, gibt Informationen zu Ablaufdaten im Verbandskasten oder findet verlegte Autoschlüssel jederzeit wieder. Als weitere langjährige Wirtschaftspatin ist Heidi Reuter vom Bastelstübchen Reuter aus Wohratal mit im Boot, die die Schülerinnen und Schüler  in den Produktionsprozess zum Erstellen von Duftbäumen und Schlüsselanhänger eingewiesen hat und erste Materialien zur Verfügung stellte.

 

Nach dem großen Erfolg des letztjährigen Juniorunternehmens der Hans-Viessmann-Schule (FOT.ografie erreichte 2013 den zweiten Platz beim hessischen Landeswettbewerb und qualifizierte sich für die internationale Schülerfirmenmesse in Riga) sind die diesjährigen „Jungunternehmer“ entsprechend motiviert und möchten deren Ergebnis noch toppen. So ist es bis zum hessischen Landeswettbewerb in Kassel noch ein weiter Weg. Nach der Gründungsphase müssen entsprechende Interessenten für die 90 Anteilsscheine gefunden werden, die einzelnen Abteilungen (Vorstand, Verwaltung, Produktion, Marketing, Internationale Zusammenarbeit und die Stabsstelle Nachhaltigkeit) müssen ihre Arbeit aufnehmen und gute Zusammenarbeit beweisen, die Monatsabschlüsse und Monatsberichte für die Junior-Geschäftsstelle in Köln müssen angefertigt und termingerecht eingereicht werden und es gilt einen Geschäftsbericht als Grundlage für die Bewerbung zum hessischen Landeswettbewerb zu erstellen.

 

Außerdem planen die Jungunternehmen die Anmeldung zur International Trade Fair (Internationale Schülerfirmenmesse), die in Haifa (Israel) stattfindet und von „JA-YE Enterprise without Borders“  veranstaltet wird. Um einen der zwei begehrten nationalen Plätze zu belegen, muss eine aussagekräftige Bewerbung des Schülerunternehmens in englischer Sprache beim Institut der deutschen Wirtschaft in Köln vorgelegt werden, wo auch die Auswahl getroffen wird.

Ergebnis: Landessieger in Hessen.