Elektro-Techniker bei B. Braun

Angehende Elektro-Techniker der Hans-Viessmann-Schule bekommen Eindruck von der Automatisierung bei B. Braun in Melsungen. Die Produktion des weltweit tätigen Unternehmens B. Braun stand bei den Studierenden der Fachschule Elektrotechnik der Hans-Viessmann-Schule mit dem Schwerpunkt Automatisierungs- und Prozessleittechnik auf dem Programm. Mit einer der modernsten Produktionsstätten Europas in Melsungen ist das Unternehmen B. Braun führend bei der Herstellung von Infusionslösungen.

Zwei Werkführerinnen zeigten den Studierenden die Produkte des Unternehmens und beantworteten alle aufkommenden Fragen. Bei der Werkführung erläuterten sie ausführlich die Abläufe bei der hochautomatisierten Produktion im Bereich "LIFE Nutrition" und "LIFE". Im Werk "LIFE", der Leading Infusion Factory Europe, werden vollautomatisch mehrere Millionen Infusionsbehälter pro Woche produziert.Beeindruckt waren die Techniker von dem hohen Niveau der Qualitätsprüfung in der Fertigung der Produkte. Jede Charge wird im Zentrallabor untersucht, bevor sie für die Produktion freigegeben wird. Im weiteren Verlauf der Fertigung sind viele qualitätssichernde Arbeitsplätze vorhanden und die Sterilisation des Produktes stellt einen aufwändigen Teilprozessschritt dar.

Dabei setzen spezialisierte Mitarbeiter engmaschige Kontrollen der Produktqualität und maßgeschneiderte Technologien ein. Am Anfang des Prozesses steht die Bottelpack-Maschine, in der die Infusionsbehälter in einem Arbeitsgang aufgeblasen, befüllt und verschlossen werden.Außergewöhnlich für einen hochmodernen Produktionsbetrieb schien den Besuchern die Verbindung von baulicher Architektur mit Plätzen von Kunstsammlungen, die ein kulturelles Element in dem neutralen Technikgebäude darstellen und internationale Künstler unterstützt.

Das Hauptaugenmerk der angehenden Elektro-Techniker lag auf den eingesetzten Robotern und den selbstfahrenden Transporteinheiten, wodurch sowohl das Fertigprodukt von den jeweiligen Linien zum Lager als auch alle Hilfs- und Betriebsstoffe vom Lager zu den einzelnen vollautomatisierten Fertigungsstraßen gebracht werden.Nach der Mittagspause erläuterten der Leiter des technischen Service sowie seine Mitarbeiter den Studierenden die Überwachung der Fertigungsstraßen und Reinräume mithilfe der Prozessleittechnik an realen Systemen. Hier wurden Themen wie Störungsmeldung und Störungsbeseitigung diskutiert und der mit Produktionsstillstand verbundene wirtschaftliche Schaden. Den angehenden Technikern wurde deutlich, dass sich durch ständig neue Technologien, die die Präzision, Qualität und Überwachung der Produktion steigern, auch neue Anpassungsprobleme in Hardware und Software auf den unterschiedlichen Prozessleitebenen ergeben.

Diese Herausforderung spornt die Studierenden an, um sich das Wissen für den Zugang mit diesen neuen Technologien anzueignen. Die Abteilungsleiterin der Hans-Viessmann-Schule Beate Clement-Klütsch bedankte sich stellvertretend für die Lehrkräfte und Studierenden und stellte heraus, dass alle Besucher von dem hohen Grad der Automatisierung und der Komplexität der Systeme überwältigt sind. Bereichert durch viele neue Informationen und Eindrücke verließen die Studierenden das Werkgelände.

Jetzt anmelden für neuen Studiengang der Fachschule Elektrotechnik ab August 2016!

Wer an dem nächsten Studiengang der Elektrotechnik-Fachschule interessiert ist und sich informieren oder anmelden will, kann sich bereits jetzt an das Sekretariat der Hans-Viessmannn-Schule wenden:

Tel. 06451 230 220. (Start dieser Weiterbildung: im August 2016)

Zurück