Berufsfachschule Gesundheit

Thema Drogen

Die Lernenden der Berufsfachschule mit medizinisch-technischem und krankenpflegerischem Schwerpunkt haben sich im Rahmen ihres Wahlpflichtunterrichts mit dem Thema Suchtprävention befasst. Nach intensiver Recherche ihres Themas „Illegale Drogen“ erstellten sie dazu unterschiedliche Produkte, wie Plakate und Power Präsentationen.

Zur Bereicherung des Projekts begrüßten die Lehrkräfte Frau Grell und Frau Lossek Herrn Dämmer, den Jugendkoordinator der Polizei Waldeck-Frankenberg. Herr Dämmer informierte die Lernenden über die Herstellung von Drogen und deren Inhaltsstoffe sowie über die körperlichen und psychischen Folgen der Einnahme illegaler Substanzen. Die Lernenden fanden den Besuch sehr spannend und konnten einige neue Erkenntnisse in ihre Projektarbeit einfließen lassen.

Außerdem besuchte Frau Ritter von der Fachstelle Suchtprävention des Diakonischen Werks die Klasse und beantwortete den Lernenden viele Fragen rund um ihre Arbeit und verschiedene Suchtmittel. Im Mittelpunkt standen Fragen nach dem Beginn und dem Ende von Abhängigkeiten und dem Einfluss von Abhängigkeit auf das Leben. Besonders interessiert waren die Schülerinnen und Schüler an der Information, dass Auszubildende von ihren Betrieben immer häufiger gebeten werden, Drogentests durchführen zu lassen.

10V8BA

Die Lernenden der Berufsfachschule mit medizinisch-technischem und krankenpflegerischem Schwerpunkt (10V8BA) haben sich im Rahmen des Wahlpflichtunterrichtes in einer Projektarbeit mit dem allgegenwärtigen Thema „Corona-Pandemie“ beschäftigt. Dabei ging es jedoch nicht nur um die Erarbeitung der Übertragungswege und des Krankheitsbildes, sondern auch um die gesellschaftlichen und politischen Folgen der Pandemie-Situation.

Die Lernenden beleuchteten die Zahlen der Infizierten und der Todesfälle sowie die aktuell geltenden Maßnahmen in anderen Ländern und verglichen diese mit den Zahlen und Maßnahmen aus Deutschland. Auch ein Vergleich mit der Spanischen Grippe aus den Jahren 1918 – 1920, bei der zwischen 20 Millionen und 50 Millionen Menschen der damals 1,8 Milliarden starken Weltbevölkerung starben, wurde erarbeitet. Des Weiteren stellten die Lernenden die Folgen der Pandemie auf die menschliche Psyche heraus und gaben Einblicke in diverse Verschwörungstheorien rund um die Pandemie. Die Arbeitsergebnisse wurden in Form von informativen und kreativen Plakaten festgehalten und in der Pausenhalle ausgestellt.

Thema: Corona und Digitalisierung

Der aufgrund der Corona-Pandemie im März 2020 festgelegte Lockdown hat uns alle überrascht und vor nicht gekannte Probleme gestellt! Wir konnten unsere Schüler*innen plötzlich nicht mehr Face-to-Face unterrichten, sondern waren auf digitale Herangehensweisen angewiesen. Lehrkräfte in der Abteilung Gesundheit haben zunächst mit E-Mails gearbeitet, um ihre Klassen zu erreichen, aber sehr schnell festgestellt, dass dies sehr kompliziert und unverhältnismäßig arbeitsaufwändig ist.

Mehrere Kolleg*innen waren hochmotiviert und haben sich zügig auf den Weg gemacht, um sich in verschiedene Lernmanagementsysteme, wie z.B. Moodle und OneNote, einzuarbeiten und andere Kommunikationswege, vor allem Videokonferenzen über Skype, Jitsi oder Teams, zu erkunden. Auch wurden neue und kreative Unterrichtsmethoden ausprobiert. So hat eine Deutschkollegin in ihrer FOS-Klasse12 Filme zu ihrer aktuellen Situation erstellen lassen, ein Englischkollege hat mit seinen Schüler*innen telefoniert, damit sie Englisch sprechen. Feedbacks wurden ebenfalls digital durchgeführt.

Der Lockdown war für alle nicht schön, in Bezug auf die Digitalisierung in der Abteilung Gesundheit hat er jedoch sein Gutes gehabt!  Die durch den Lockdown generierte Motivation in der Abteilung wurde zusätzlich durch die Bereitstellung eines persönlichen Surface-Tablets für jede Lehrkraft durch die Schule erhöht, sodass die Kolleg*innen auch jetzt während des Regelbetriebes hochmotiviert sind, Verschiedenes – auch gemeinsam – auszuprobieren und im Unterricht einzusetzen wie der Erfahrungsbericht von Bianca Moß zeigt.

Erfolgreicher Abschluss des 4. Durchgangs Berufsfachschule PLUS

Am 19. August 2020 haben drei Schülerinnen und ein Schüler der Berufsfachschule PLUS erfolgreich die Staatliche Prüfung zur Krankenpflegehelferin / zum Krankenpflegehelfer (KPH) abgeschlossen. Die vier jungen Leute haben sich während ihrer zweijährigen Berufsfachschulzeit an der HVS nicht nur auf den Mittleren Abschluss, sondern gleichzeitig auch auf das Examen zur Krankenpflegehelferin / zum Krankenpflegehelfer vorbereitet. Sie waren bereits der vierte Durchgang dieses besonderen Projektes der HVS mit dem Asklepios Bildungszentrum.

Nachdem die Teilnehmer/-innen bereits am 3. Juli 2020 das Zeugnis des Mittleren Abschlusses von ihrer Klassenlehrerin Frau Grell überreicht bekamen, haben sie nach einer mehrwöchigen Vorbereitung im Asklepios Bildungszentrum die Staatliche Prüfung – bestehend aus praktischer, schriftlicher und mündlicher Prüfung – zur Krankenpflegehelferin / zum Krankenpflegehelfer erfolgreich abgelegt. Am 19.08.2020 konnten die vier frisch examinierten Krankenpflegehelfer/-innen ihr KPH-Zeugnis bei einer kleinen Feier im Asklepios Bildungszentrum von der Schulleiterin Frau Grebe entgegennehmen. Drei der jungen Leute besuchen weiter die Fachoberschule Gesundheit an der HVS, die vierte beginnt bei Asklepios mit einer Ausbildung zum Operationstechnischen Assistenten.

Wir gratulieren herzlich zu diesem tollen Erfolg!

Das fahrende Klassenzimmer

Hans-Viessmann-Schule besucht das Filmset der Fernsehserie „In aller Freundschaft – Die jungen Krankenschwestern“ und das Dorothea Erxleben Zentrum der Lehrklinik am Fachbereich Medizin der Martin-Luther-Universität Halle/Saale

 

Die Hans-Viessmann-Schule nahm mit acht Schülerinnen und einem Schüler des Gesundheitsbereiches Bad Wildungen gemeinsam mit ihrer Lehrerin Tatjana Anjelski an dem von der Agentur für Arbeit und dem Bildungszentrum Asklepios organisierten Angebot „Das fahrende Klassenzimmer“ teil. Sie fuhren zusammen mit anderen Schülern aus den Landkreisen Waldeck-Frankenberg und dem Schwalm-Eder-Kreis mit einem Doppeldecker-Bus an die Uni-Klinik in Halle/Saale, wo sie zum einen die Skills Labs der Lehrklinik und zum anderen das Filmset der Serie „In aller Freundschaft - Die jungen Krankenschwestern“ besuchten.

 

Während der Busfahrt hatten die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit sich bei Frau Grebe und Frau Pfeiffer vom Bildungszentrum Asklepios, bei Frau Marcattili vom Bildungszentrum der Werner-Wicker-Klinik und bei Herrn Schmidt vom Schulzentrum für Pflegeberufe in Frankenberg über Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten in der Pflege zu informieren und entsprechendes Informationsmaterial mitzunehmen. Zur Einstimmung auf den Besuch in Halle/Saale wurde während der Busfahrt auch eine Folge der Fernsehserie gezeigt.

 

Am Filmset der Fernsehserie „In aller Freundschaft“ hatten die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, die Filmkulissen zu der aktuell gedrehten Staffel von „Die jungen Krankenschwestern“ zu besichtigen. Der Produktionsleiter Christian Scheerer und die Producerin Josepha Herbst informierten bei einem Rundgang über das Gelände anschaulich und ausführlich über Arbeitsweisen, Arbeitszeiten, Aufgabenbereiche und Berufe am Filmset. Die Medizinische Beraterin Sarah Zeising, die selbst gelernte Krankenschwester ist, und zwei Damen aus der Kostümabteilung berichteten von ihrer Arbeit und standen für Fragen zur Verfügung. Außerdem begleiteten drei Schauspielerinnen der TV-Serie die Gruppe und standen für Fotos zur Verfügung.

 

In der Lehrklinik der Uni-Klinik Halle wurde den Schülerinnen und Schülern die Zukunft der Pflege veranschaulicht. In der Robotik – einem Forschungsprojekt der Martin-Luther-Universität Halle/Saale - lernten die Schülerinnen und Schüler zwei Roboter kennen. Der kleinere der beiden ist sehr beweglich und soll Menschen dazu animieren, sich zu bewegen. So könnte er z.B. in einem Seniorenheim bei einem Bewegungsangebot für die älteren Menschen eingesetzt werden. Der zweite Roboter reagiert auf Sprache und ist darauf programmiert, das Aufklärungsgespräch vor einer Gehirn-Operation - mit Präsentation der vorher erstellten CT-Bilder - zu führen. Des Weiteren durften die Schülerinnen und Schüler sogenannte Telepräsenz-Geräte, das sind quasi Laptops auf einer beweglichen Rolle, selber mithilfe des Computers über den Flur steuern. Über den Bildschirm und ein Mikrophon kann Kontakt mit der Umgebung aufgenommen werden. Solche Geräte sind denkbar für eine „Fern-Visite“ am Krankenbett oder als Kontakt zwischen alleine lebenden alten Menschen und Familienangehörigen.

Die Skills-Labs zur Patientenbetreuung am Bett und zur Reanimation sowie ein Simulations-Operationssaal vermittelten den Schülerinnen und Schülern einen Eindruck, wie die Medizinstudenten heutzutage mithilfe digitaler Medien an Puppen lernen und auf die Realität vorbereitet werden. Die Studenten werden bei ihren Tätigkeiten – sei es nun bei einer Herz-Lungen-Wiederbelebung an der Reanimationspuppe, bei der Arbeit am Krankenpflegebett oder bei z. B. einer Bronchoskopie an der Puppe im Simulations-OP – gefilmt. Die Ausbilder besprechen die Filmsequenzen mit den Studierenden im Hinblick auf die richtigen Abläufe, mögliche Fehlerquellen und Verbesserungsmöglichkeiten. Auf diese Weise lernen die Medizinstudenten praktisches Arbeiten, ohne dass jemand zu Schaden kommt.

 

Die Zeit vor Ort in Halle/Saale war viel zu schnell vorbei. Trotzdem waren sich alle einig, dass sich die lange Fahrt gelohnt hat und sowohl der Besuch am Filmset als auch der in der Lehrklinik der Martin-Luther-Universität viele interessante und beeindruckende Einblicke geboten hat. Dabei kristallisierte sich sogar heraus, dass die Schülerinnen und Schüler der Hans-Viessmann-Schule gerne noch mehr Zeit in den Skills-Labs der Universität als am Filmset verbracht hätten.

"Glück" an der HVS

Im Rahmen der Lektüre des Dramas „Top Dogs“ kam die Frage im Deutschunterricht auf, wie glücklich die Schüler der HVS sind. Mit dieser Frage haben sich die Schüler der 2-jährigen Berufsfachschule Gesundheit mit Hilfe der Fachoberschule Gesundheit beschäftigt und eine Ausstellung zum Thema „Glück“ entworfen. Parallel findet eine Umfrage der Schüler- und Lehrerschaft, sowie der Sekretärin und des Hausmeisters statt.

1. Platz beim Kreativwettbewerb zu Fehlerkultur am Arbeitsplatz

Schüler der Berufsfachschule für medizinisch-technische und krankenpflegerische Berufe an der Hans-Viessmann-Schule gewinnen zum zweiten Mal den Kreativpreis beim Wettbewerb „Jugend will sich-er-leben“ (JWSL)

 In Hessen haben insgesamt 50 Berufsschulen und über 18.600 Schülerinnen und Schüler an dem Wettbewerb, der von der Deutsche Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) zum Thema „Der Umgang mit Fehlern und Fehlerkultur bei der Arbeit“ ausgelobt war, teilgenommen. Azubis sowie Berufsschülerinnen und -schüler sollen durch JWSL frühzeitig zu sicherheits-und gesundheitsbewusstem Verhalten motiviert werden. Sie befinden sich in einer Phase, in der die Grundmuster für das folgende Arbeitsleben gelegt werden. Fehler gehören in dieser Phase unabdingbar dazu. Dabei kommt es auf den richtigen Umgang mit Fehlern an.

 

Die diesjährige Preisverleihung fand an der Feldbergschule in Oberursel  statt.  Die Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule für medizinisch-technische und krankenpflegerische Berufe an der Hans-Viessmann-Schule wurden für ihre erfolgreiche Präventionsarbeit mit dem 1. Platz ausgezeichnet. Dieser war mit 750 € dotiert und wurde von den beiden Schülern der Gewinnerklasse 11V8BR, Laura Liefhold und Felix Hermann, sowie der Projektleiterin Frau Elvira Grell entgegengenommen.

In Gruppen hatten die Schülerinnen und Schüler einen Comic, ein Video und die Ergebnisse einer selbst entwickelten Fragebogenaktion eingereicht. Diese Vielfalt hat die Jury von JWSL überzeugt. „Dieses umfangreiche Projekt zu Fehlern und deren Konsequenzen im Gesundheitswesen war sehr beeindruckend. Die Azubis haben sich sehr tiefgehend mit den Inhalten beschäftigt und die Ergebnisse in drei ganz unterschiedlichen Formen dargestellt“, lobt Ulrich Zilz, Ausbildungsreferent der Berufsgenossenschaft Holz und Metall und Koordinator von JWSL bei der DGUV.

Der zweite Preis ging an die Willy-Brandt-Schule aus Gießen. Über den dritten Platz freute sich die Berufliche Schule des Kreises Hersfeld-Rotenburg aus Bebra. Neben den besten Einsendungen wurden auch die Schulen mit der höchsten Beteiligung am Fehlerquiz ausgezeichnet. Für die Hans-Viessmann-Schule nahm die Abteilungsleiterin im Bereich Gesundheit, Frau Tatjana Anjelski, den Preis in Höhe von 300 € entgegen.

Schnuppertag Bad Wildungen, 27.02.2018

Am 27.02.2018 fand wieder der Schnuppertag für die abgebenden Schulen in und um Bad Wildungen statt. Ca. 160 Schüler*innen der 9. und 10. Klassen der Ense-Schule, der Integrierten Gesamtschule Edertal, der Mittelpunktschule Sachsenhausen und der Matthias-Bauer-Schule hatten Gelegenheit, Eindrücke aus dem Unterricht der Berufsfachschule Gesundheit und der Fachoberschule zu sammeln. Die Fachoberschüler präsentierten drei verschiedene Schwerpunktbereiche: Wirtschaft & Verwaltung, Wirtschaftsinformatik und Gesundheit.

Bilder vom Schnuppertag

Pilotprojekt: Erste-Hilfe und Schul-Sanitäts-Dienst-Ausbildung in Bad Wildungen

13 SchülerInnen von der Hans-Viessmann-Schule absolvierten in Bad Wildungen zusammen mit ihrem Fachlehrer Helmut Flemmer beim Deutschen Roten Kreuz die Ausbildung zum Schulsanitäter. Obwohl der Schul-Sanitäts-Dienst seit einigen Jahren an der Hans-Viessmann-Schule fest etabliert ist, handelt es sich bei dieser Ausbildung um ein Pilotprojekt des Roten Kreuzes. Hintergrund ist die Umstrukturierung der Erste-Hilfe-Ausbildung, weg von den 16 Ausbildungsstunden hin zu neun Ausbildungsstunden, mit einem sehr hohen Pra-xisanteil.
Die Erste-Hilfe-Ausbilder Veronika Obert, Manuel Schmidt und Swen Malazek haben ein Konzept entwickelt, wie die Erste-Hilfe-Ausbildung in Zukunft ablaufen könnte. Zusammen mit den SchülerInnen aus der Unterstufe der 2-jährigen Berufsfachschule für medizinisch-technische und krankenpflegerische Berufe wurde das neue Ausbildungskonzept im Rahmen eines Pilotprojektes erprobt. Die angehenden Schulsanitäter haben gelernt, dass die eigene Sicherheit immer absolute Priorität hat, wenn verletzte Personen betreut werden. Neben einfachen Erste-Hilfe-Maßnahmen wie das Unterlegen einer Decke, beziehungsweise die psychische Betreuung von Verletzten mussten die SchülerInnen auch komplexen Aufgaben wie die stabile Seitenlage und das Abnehmen eines Helmes üben. Die Erste Hilfe bei verschiedenen Erkrankungen und Verletzungen, so wie die korrekte Durchführung der Herz-Lungen-Wiederbelebung waren genauso Bestandteil der Ausbildung, wie das Anlegen von Verbänden.
Die SchülerInnen waren bis zum Ende, um 18.00 Uhr, engagiert bei der Sache. Alle waren sich einig, dass es ein anstrengender, aber auch interessanter und lehrreicher Tag war. Diese Ausbil-dung ist die Voraussetzung, um im Schul-Sanitäts-Dienst mitarbeiten zu können.